Orte? Orte!

Nehmen Sie
zum Beispiel Orte.

Wenn an
einem Aprilmorgen

also im
gewöhnlich grausamsten der Monate

eine sich
dummerweise des Schicksals unbewusste

ehemals
junge promovierende Deutsche

vom
Zugfenster das “Orte” – Schild erblicken würde,

wie könnte
man verhindern,

dass sie
Italien des Betrugs verdächtigt?

Orte, eben
Orte,

und noch
dazu in Pluralform

statt des
eigentlichen Ortsnamens – laut Norm.

 

Orte? Orte! –  Prenda Orte, ad esempio. / Se un mattino
d’aprile, / di norma dei mesi il più crudele, / un’ex giovane tedesca
dottoranda / stolidamente ignara della sorte / dal finestrino intravedesse
scritto “Orte”,  / come
potremmo impedirle di supporre / alle sue spalle l’italico inganno: / Orte,
luoghi appunto, / per sovrappiù al plurale,  / in luogo del nome proprio peculiare?